Was man in Heidelberg, der lebendigsten Universitätsstadt Deutschlands, sehen kann

Was gibt es in Heidelberg zu sehen?

Das erste, was wir taten, als wir in der Stadt ankamen, war, ein Touristenbüro zu suchen. Wir gingen zu dem neben dem Hauptbahnhof (Willy-Brandt-Platz 1) und dort wurde uns sehr freundlich mitgeteilt, welche Orte wir in Heidelberg sehen sollten.

Sie sagten uns auch, wo wir das Auto parken konnten und wir fuhren dorthin. Uns wurde gesagt, dass es am Kornmarkt eine Tiefgarage gibt, in der sich auch die Seilbahnstation befindet, die zum Schloss führt. Nachdem wir also das Auto dort geparkt hatten, lernten wir die Stadt kennen und das ist alles, was man in Heidelberg sehen muss.

1.- Altstadt

Der älteste Teil der Stadt, die Altstadt, befindet sich direkt unterhalb des Schlosses. Sie erstreckt sich entlang des Flusses in einer Abfolge von engen Straßen und Plätzen, wo Sie barocke Gebäude, Geschäfte, Restaurants und Heidelbergs beliebteste Attraktionen finden.

Nach der fast vollständigen Zerstörung durch französische Truppen in den 1690er Jahren wurde die Altstadt im 18. Jahrhundert praktisch von Grund auf neu aufgebaut. Im Gegensatz zu den meisten deutschen Städten erlitt sie im Zweiten Weltkrieg kaum Schäden, da sie das Hauptquartier des US-Militärkommandos wurde.

2.- Marktplatz oder Marktplatz

Im Zentrum der Altstadt gelegen, ist der Marktplatz seit dem Mittelalter der Haupttreffpunkt der Stadt, hier war immer etwas los, wurde ein Fest gefeiert oder ein Verbrecher hingerichtet.

Seit jeher findet hier der Wochenmarkt statt, der sich bis heute erhalten hat. Hier werden mittwochs und samstags vormittags Blumen, Fisch und frische Waren verkauft.

In der Mitte des Platzes befindet sich der Herkulesbrunnen, der zwischen 1706 und 1709 zum Gedenken an den Wiederaufbau der Stadt nach den Zerstörungen im Pfälzischen Erbfolgekrieg errichtet wurde.

In dieser Fußgängerzone befinden sich auch das Rathaus (in dem sich ein weiteres Fremdenverkehrsbüro befindet) und die Heiliggeistkirche aus dem 15.

Eines der einzigartigsten Gebäude auf dem Marktplatz ist das Haus Zum Ritter oder Haus des Herrn. Es handelt sich um ein 1592 erbautes Steinhaus, das als eines der wenigen von der Zerstörung der Stadt im Jahr 1622 übrig geblieben ist. Es ist heute ein Hotel und Restaurant.

Heidelbergs Marktplatz ist ein großartiger Ort zum Spazierengehen, voll mit Cafés und Restaurants. Im Sommer ist es ein guter Ort, um ein Bier auf einer der Terrassen zu genießen. Auf diesem Platz fanden wir einen riesigen Lindt-Schokoladenladen, der eine ziemliche Versuchung darstellte.

3.- Heiliggeistkirche oder Kirche des Heiligen Geistes

Die Heiliggeistkirche oder Heiliggeistkirche ist die beliebteste Gebetsstätte in Heidelberg. Sie befindet sich auf dem Marktplatz der Stadt. Der ursprüngliche Bau der gotischen Kirche begann 1398, wurde aber erst 1544 fertiggestellt. Der barocke Glockenturm der Kirche wurde nach einem Brand im Jahr 1709 hinzugefügt.

Es ist einer der wenigen Orte in Heidelberg, der nie durch Krieg zerstört wurde.

Wir waren beeindruckt von den an den Wänden angebrachten Verkaufsständen, an denen Tausende von Souvenirs und religiösen Gegenständen verkauft werden.

Die Heiliggeistkirche ist insofern einzigartig, als dass sie gleichzeitig von Katholiken und Protestanten genutzt wurde. Eine Trennwand, die die beiden Gemeinden trennte, stand mehr als 200 Jahre lang.

Sie war berühmt für die Unterbringung der Pfalzbibliothek, die im Dreißigjährigen Krieg gestohlen und später dem Papst geschenkt wurde.

Schauen Sie sich das Physik-Fenster an, dort sehen Sie, dass die berühmte Einstein-Gleichung erscheint und das Datum der Hiroshima-Atombombe.

Von den mehr als 50 Grabmälern eines Kurfürsten ist nur ein einziges erhalten, das von Roberto II.

Sie können die 208 Stufen des 38 Meter hohen Turms erklimmen, um die Aussicht auf die Stadt zu genießen. Der Besuch der Kirche ist kostenlos, aber um den Turm zu besteigen, muss man eine Eintrittskarte bezahlen.

4.- Hauptstraße o Calle Principal

Wie der Name schon sagt, ist es die Hauptfußgängerstraße, die durch das historische Zentrum oder die Altstadt verläuft und wo sich die meisten Geschäfte befinden. Sie beginnt an der Stelle, wo sich das Karlstor befindet, ein schönes Tor zur Heidelberger Altstadt, und verbindet auf etwa zwei Kilometern die Altstadt, vorbei am Marktplatz, mit der Neustadt am Bismarkplatz.

Von dieser schmalen Hauptstraße gehen viele Seitenstraßen und immer engere Gassen ab, die Sie unbedingt erkunden sollten. Hier finden Sie mittelalterliche Architektur, alte Kirchen und zahlreiche Boutiquen, Galerien, Brauhäuser, Cafés und Restaurants. Es ist eine Straße, die Sie zu jeder Tageszeit voller Menschen finden werden, da sie nicht nur ein Touristengebiet ist, sondern auch zu den Favoriten der Einheimischen und Studenten gehört.

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